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Crowdfunding für Musikschaffende: Plattformen im Vergleich

Lerne zahlreiche Plattformen kennen, die Du nutzen kannst, um Deine Reichweite zu vergrößern, Deine Fans einzubinden und Kapital für die Umsetzung Deiner Ideen zu generieren.

Veröffentlicht am
8.6.2022
Autor*in
Conor Fitzpatrick
Marketing & User Research Manager

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Wenn Du eine nachhaltige Musikkarriere aufbauen möchtest, ist eine Sache unverzichtbar: Deine Fans. Zum Glück ist heute kein Major-Label-Deal mehr nötig, um diese zu gewinnen. Heutzutage hast Du als Musiker*in mehr Möglichkeiten als je zuvor, eine Community an Leuten aufzubauen, die Deine Musik lieben und bereit sind, Dich zu unterstützen - auch übers Streaming hinaus. In diesem Artikel geben wir Dir einen Überblick über Kosten, die mit der Entstehung und Vermarktung Deiner Musik verbunden sein können, und wie Du diese z.B. durch Crowdfunding decken kannst.

Musikproduktion ist nie komplett kostenlos (und sollte es auch nicht sein)

Ein wichtiger Aspekt vorweg: Musik zu machen und sie zu veröffentlichen wird Dich zumindest etwas Geld kosten, aber wie viel für die Entstehung, Veröffentlichung und Promotion anstehen, kann je nach Künstler*in sehr unterschiedlich sein.

Unabhängig von Deinem Genre brauchst Du zumindest einen Digital Audio Workspace (DAW), um eine fertige Produktion für Dein Release zu erstellen. Du kannst Deine Musik selbst produzieren oder jemanden damit beauftragen.

Eigenhändig zu produzieren ist normalerweise die günstigere Variante. Wenn Du allerdings regelmäßig in zahlreiche Plugins für Deine DAW oder Instrumente und Hardware investierst, steigen die Kosten Deiner Eigenproduktion.

Du kannst natürlich in Deinem Schlafzimmer Musik machen, aber je nach Produktion und Deinen Ansprüchen, musst Du vielleicht doch Zeit in einem Studio buchen, was nie günstig ist.

Musikvideos

Wenn Du vorhast, ein Musikvideo zu drehen, hast Du auch da viele Möglichkeiten. Wenn Du ein umfangreiches, professionelles Video in großem Stil realisieren möchtest, macht es Sinn, mit einem Videografen, Regisseur oder einer Produktionsfirma zusammenzuarbeiten. Die Arbeit mit einem kompletten Team für einen Dreh kann leicht mehrere zehntausend Euro kosten (das ist wahrscheinlich nicht die beste Nutzung Deiner Kapitals, wenn Du am Anfang Deiner Karriere stehst). Früher, als wir den ganzen Tag MTV eingeschaltet hatten und von den Big-Budget-Videos von Bands wie Destiny's Child und Sum 41 begeistert waren, spielten Musikvideos wohl eine noch größere Rolle als heute. Sicher, YouTube wird stark für die Entdeckung neuer Künstler*innen genutzt, aber Playlists auf Streaming-Plattformen sind momentan die Nummer 1, wenn es um Musikentdeckung geht.

Merchandise

Am Anfang Deiner Karriere ist es nicht unbedingt notwendig, Merchandise-Artikel herzustellen und zu verkaufen. Aber wenn Du bspw. bereits viele Fans hast und sie Dich aktiv nach Merchandise fragen, macht es schon Sinn darin investieren, da Deine Fans dann aktiv für Dich Werbung machen und eventuell noch loyaler werden. Es kann sogar eine gute Idee sein, Vorbestellungen für Merch aufzusetzen, anstatt die Herstellung über ein Crowdfunding zu finanzieren.

Tournee

Gibt es einen besseren Weg, um mit Deinen Fans in Kontakt zu treten und neue Fans zu gewinnen, als direkt vor ihnen zu stehen und deine Hits zu präsentieren - und sie vielleicht sogar dazu zu bringen, direkt mitzusingen? Das ist pure Magie! Als unabhängiger Musikerin kann das Touren allerdings sehr kostspielig sein, vor allem, wenn du viel Equipment über Kontinente hinweg transportieren musst oder mehrere Bandmitglieder hast.

Fan-Abo-Plattformen

Schauen wir uns nun ein paar Plattformen an, auf denen Du Deine Musik ansprechend platzieren und Deinen Fans gegen ein Abonnement auch exklusiven Content anbieten kannst.

Patreon

Patreon ist eine bekannte und beliebte Plattform, die es Dir ermöglicht, Deinen Fans Zugang zu exklusiven Inhalten zu geben. Patreon ist dabei nicht nur für Musiker*innen gedacht. Falls Du anderweitig kreativ tätig bist, lohnt es sich hier auch anderen Content anzubieten. Im Gegenzug zahlen Fans einen monatlichen Abobeitrag, den Du festlegst.

Solange Du Deinen Abonnenten das gibst, wofür sie bezahlt haben, hast Du ein monatliches Einkommen und kannst dieses für noch spannenderen Content nutzen.

Bouncy

Das Konzept von Bouncy ist ähnlich: Genau wie bei Patreon zahlen Fans eine monatliche Gebühr, um Zugang zu hochwertigen und exklusiven Inhalten zu erhalten, wie z. B. Behind-The-Scenes-Material, Audiodateien und Einblicke in Deinen kreativen Prozess. Bouncy richtet sich vor allem an Musiker*innen und ist ein großartiger Ort, um Deine Fans zu Superfans zu machen und sich mit ihnen zu vernetzen.

SubscribeStar

Auf SubscribeStar kannst Du berechnen, wie viele Einnahmen Du in Abhängigkeit von Deiner Abonnent*innenzahl und dem monatlichen Abonnementpreis erzielst. Es gibt umfassende Statistiken und Analysen und Deine Inhalte und Daten sind geschützt.

Projektbasierte Crowdfunding-Plattformen

Hier sind findest du einige Plattformen, um einzelne Projekte zu finanzieren - z.B. ein Album.

Kickstarter

Vielleicht hast Du schon von dieser Plattform gehört. Kickstarter ist ein fester Bestandteil der Crowdfunding-Landschaft. Sie ist auf "kreative Projekte" spezialisiert. Das bedeutet, dass Du das Geld nur dann erhältst, wenn Dein ausgegebenes Ziel erreicht oder übertroffen wird. Es ist üblich und erwünscht, denjenigen, die einen Beitrag leisten, Belohnungen in verschiedenen Stufen anzubieten (je mehr Du beiträgst, desto mehr bekommst Du). Kickstarter nimmt einen kleinen Prozentsatz Deines Gesamtbetrags als Gegenleistung für die Dienste.

Indiegogo

Indiegogo funktioniert ein bisschen anders als Kickstarter. Diese Plattform bietet sowohl eine "feste Finanzierung" (bei der Du nur dann Geld erhältst, wenn Dein Ziel erreicht wird) als auch eine "flexible Finanzierung", bei der Du alle zugesagten Gelder erhältst, auch wenn sie nicht mindestens den Zielbetrag oder mehr erreichen. Die maximale Kampagnenzeit beträgt wie bei Kickstarter 60 Tage.

Damit Du direkt durchstarten kannst, hier noch paar weitere Tipps:

  • Mach eine Bestandsaufnahme, wo Du in Deiner Karriere gerade genau stehst
  • Lege Deine kurz- und mittelfristigen Ziele fest
  • Entscheide, was Du brauchst, um diese Ziele zu erreichen
  • Wähle die für Dich am besten geeignete Plattform

Denk daran, dass das, was für die einen Künstler*innen funktioniert, nicht zwingend auch für Dich gilt. Generell ist es eine gute Idee, zu experimentieren, auch wenn es darum geht, Deine bestehende Community einzubinden oder sie zu erweitern. MusicHub wünscht Dir viel Erfolg bei Deinen Crowdfunding-Aktivitäten!

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