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Tipps und Inspiration für Dein Cover-Artwork

Als Musiker*in solltest Du auch ein Auge auf Deine visuelle Erscheinung haben. In diesem Artikel findest Du einige Tipps und Anregungen für die optimale Gestaltung Deines Cover-Artworks. 

Veröffentlicht am
November 7, 2022
Autor*in
Ariane Petschow
Marketing Lead

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Bevor es ans kreative Gestalten geht, solltest Du die allgemeinen Anforderungen an ein Artwork kennen, um sicherzustellen, dass es von den Streaming- und Download-Plattformen akzeptiert wird: 

  • Dateiformat: JPG, JPEG, PNG
  • Seitenverhältnis: quadratisch, Minimum: 640 x 640 Pixel, maximal: 15.000 x 15.000
  • Farbprofil: RGB
  • Auflösung: 72 dpi
  • Maximale Größe: 50 MB
  • Kein zusätzlicher Text: Nur Dein Künstler*innen-Name und der Titel Deines Releases sind erlaubt (alternativ kannst Du den Text komplett weglassen). 

Achte auch darauf, dass Dein Artwork gut erkennbar ist und nicht verschwommen, verpixelt, ungleichmäßig, falsch ausgerichtet oder gedreht ist, und auch sonst keine Qualitätsprobleme aufweist. 

Untermale Deine Musik mit Deinem Artwort-Design

Im besten Fall sollte Dein Artwork Deine Musik visuell unterstreichen.

Greife zum Beispiel die Stimmung, das Genre oder die Botschaft Deiner Songs auch visuell auf. Nutze die Gestaltung des Covers, um einen Vorgeschmack auf Deine Musik zu geben. Bei weiteren Releases kannst Du wiederkehrende Elemente nutzen, um Deine Künstler*innen-Marke aufzugreifen und einen Wiedererkennungswert zu schaffen (z.B. gleiche Schriftart, ähnliches Farb-Schema, etc.). Verwende aber nicht dasselbe Bild für mehrere Releases, es sei denn, Deine Releases sind Teil einer aufeinander aufbauenden Serie. 

Mach' Dein Artwork so einzigartig wie Deine Musik

Erstelle Dein Artwork nicht wahllos! Mach Dir Gedanken dazu, nimm Dir Zeit und recherchiere ein wenig. Lass Dich von Deinen künstlerischen Einflüssen oder anderen Musiker*innen Deines Genres inspirieren und schau, wie diese ihre Artworks gestaltet haben. Achte auf Motive, Farben und wiederkehrende Bildsprache. Du kannst Dir bei anderen Inspiration holen und Ideen entwickeln, solltest sie aber nicht einfach kopieren, denn auch ein Cover Artwork ist urheberrechtlich geschützt. Erstelle Dein eigenes, einzigartiges Artwork, das Deine Künstler*innen-Marke unterstützt und Dich repräsentiert. 

Wähle eine Schriftart, die zu Deinem Stil und Genre passt

Verabschiede Dich von Arial oder Comic Sans. Diese Schriftarten sind sehr generisch und eignen sich nicht unbedingt für ein Cover-Artwork. Wähle auch keine zu außergewöhnliche oder zu verrückte Schrift und stelle sicher, dass Dein Künstler*innen-Name und Dein Release-Titel lesbar sind. Achte bei den Schriften darauf, dass Du diese auch verwenden darfst - denn auch Schriftarten sind geschützt und es kann sein, dass Du eine Lizenz erwerben musst, um sie für Dein Artwork zu nutzen. Informiere Dich daher vorab, ob und wie Du eine Schriftart verwenden darfst.
 

Wähle passende Farben und achte auf den Kontrast

Überlege Dir, welche Farben Du für Dein Artwork nutzen möchtest. Hast Du vielleicht bestimmte Farben für Deine Künstler*innen-Marke, die Du häufiger verwendest? Sehr gut! Dann versuche diese Farben zu integrieren. Verwende nicht zu viele Farben oder Farben, die sich beißen. Wenn Du "Colour Blocking" (Verwendung gegensätzlicher Farben) als Stilmittel nutzen möchtest, setze es bedacht ein. Leg' außerdem keinen Text auf einen zu unruhigen Hintergrund und wähle eine Schriftfarbe, die sich vom Hintergrund abhebt. 
 

Verliere Dich nicht zu sehr im Detail

Vermeide es, kleinteilige Elemente zu nutzen, die schwer zu erkennen sind und Dein Artwork ggf. unruhig wirken lassen. Artworks werden in der Regel in den Apps von Spotify & Co. klein dargestellt und auf mobilen Endgeräten betrachtet. 
 

Kläre alle Rechte

Verwende keine Materialien, für die Du nicht die entsprechenden Rechte hast: d.h. keine unautorisierten Bilder, keine geschützten Schriften oder andere fremde grafische Elemente. Achte bei der Auswahl der Bilder darauf, dass sie Dir gehören, dass Du die entsprechenden Nutzungsrechte dafür hast (z.B. durch den Erwerb einer Lizenz) oder dass die Bilder explizit zur kommerziellen Nutzung freigegeben sind. 

Wenn Du Dein Artwork von jemand anderem erstellen lässt, stelle sicher, dass Du das Copyright dafür korrekt angibst (füge die Details des*der Urheber*in Deines Artworks in der C-Line hinzu, wenn Du Dein Release auf MusicHub erstellst). Normalerweise kauft das Label oder die Band die Rechte am Cover-Artwork, um ihren Namen in der C-Line zu haben. Wenn Du Dein Artwork selbst erstellt hast, bist Du entsprechend Inhaber*in des Artwork-Copyrights.

Sind auf Deinem Artwork Personen abgebildet, dann stelle sicher, dass Du deren Einverständnis zur Verwendung des Bildes für Dein Artwork hast. Jede Person hat ein Recht am eigenen Bild und mit einer schriftlichen Einverständniserklärung, in der Du auch angibst, wofür, wo und wie lange das Bild verwendet wird, bist Du auf der sicheren Seite.
 

Hol Dir Unterstützung, wenn nötig

Wenn Du selbst Design-Skills hast und Dich wohl dabei fühlst, Dein Artwork selbst zu gestalten, dann mach das gern. Wenn Du Dir aber unsicher bist, oder Dich nicht in der Lage fühlst, ein ansprechendes Artwork zu erstellen, zögere nicht, Dir Unterstützung zu holen. Es gibt zahlreiche Services und Designer,*innen die Dir bei der Erstellung Deines Artworks helfen können. Zudem gibt es (auch kostenlose) Design-Tools, die Dir gute Vorlagen bieten und sicherstellen, dass Du auch die technischen Anforderungen erfüllst. Recherchiere am besten vorab und halte auch bei MusicHub Ausschau nach weiteren Tipps: zum Beispiel auf unseren Social Media Kanälen unter @joinmusichub (Instagram) oder @joinmusichub.de (Facebook) oder abonniere unseren Newsletter, um keine Neuigkeiten und Tipps zu verpassen.

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Photo Credit: © istock/PeopleImages

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