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Home Recording Essentials: Das richtige Equipment

‍Was benötigst Du für Deine Musikproduktion zu Hause? Vom leistungsfähigen Computer über die DAW und Mikrofone bis hin zum Audio-Interface.

Veröffentlicht am
Dec 7, 2022
Autor*in
Maximilian Döben
Gastautor

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Hi, mein Name ist Max, ich bin Musiker, Produzent, Berater und Agile Coach. Im MusicHub-Blog bin ich Gast-Autor und möchte mein Wissen an Dich weitergeben. In dieser Artikel-Reihe erhältst Du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Du Deine eigene Musik aufnehmen und auf den gängigen Online-Plattformen veröffentlichen kannst.  In Part 1 gebe ich Dir einen Überblick über Equipment, das Du für ein qualitativ hochwertiges Home Recording benötigt. Lass uns direkt starten!

Das nötige Equipment

Bevor es losgehen kann, benötigt Du ein paar Dinge, die essentiell sind um Deine Musik in ansprechender Qualität aufzunehmen:

1. Computer

Bist Du Apple- oder Windows-Nutzer? In jedem Fall benötigst Du einen leistungsfähigen Computer auf dem Du eine DAW (siehe Punkt 2) installieren und nutzen kannst. Ich persönlich nutze ein Macbook Pro und bin damit sehr zufrieden. Mac-Computer sind für kreativ schaffende Menschen konzipiert und das Zusammenspiel der verschiedenen Systemkomponenten machen das Musik produzieren sehr leicht.

2. DAW

Die Abkürzung steht für Digital Audio Workstation, also die grundlegende Software, mit der Du Deine Musik aufnimmst, bearbeitest, und zum Schluss die fertigen Songtitel exportierst. Apple liefert hierfür ein kostenloses Programm mit dem Namen Garage Band mit, dass auf jedem Mac-Computer vorinstalliert ist. Dieses eignet sich für Basics, möchtest Du jedoch Deinen Song in hochwertiger Qualität aufnehmen, lohnt es sich in Logic Pro X oder Ableton Live zu investieren. Auf Youtube findest Du etliche Tutorials, die Dir die Programme in allen Facetten erklären. Es handelt sich hier um wirklich mächtige Tools, mit denen Du nach ein wenig Übung und Einarbeitung Deine eigenen Klangwelten erschaffen kannst. Ich selbst habe schon mit allen drei Tools produziert. Meine neuesten Songs sind in Ableton Live entstanden.

3. Kondensator Mikrofon

Ein gutes Mikrofon kann einen großen Unterschied bei der Aufnahme ausmachen. Bei der Wahl des Mikrofons ist zunächst wichtig, was Du damit aufnehmen möchtest. Für den Gesang nehme ich sehr gern das AT-2050 von Audiotechnica. Dieses eignet sich auch sehr gut für Instrumente wie Geige oder Gitarre. Fürs Klavier nehme ich ein paar Rode M5MP .

4. Audio-Interface

Ein Audio-Interface verbindet Dein Mikrofon (oder auch Deine Gitarre) mit Deiner DAW (per USB-Anschluss über den Computer). Das heißt, es digitalisiert Deine analogen Audiosignale (z.B. Deinen Gesang) und ermöglicht die digitale Bearbeitung. Ein gutes Audio-Interface ist z.B. das Focusrite Scarlett . Um Dein Mikrofon mit dem Interface zu verbinden, brauchst Du darüber hinaus ein XLR Kabel. Achte darauf, dass Dein Audio-Interface über eine Phantomspeisung verfügt, um Dein Kondensatormikrofon mit der nötigen Elektrizität zu versorgen.

5. USB Midi Keyboard

Um die unzähligen Software-Instrumente und Synthesizer Deiner DAW spielen zu können, eignet sich am besten ein USB-Midi-Keyboard. Ich persönlich bevorzuge eines mit mindestens 61 Tasten wie dieses von M-Audio . Mit Logic und Ableton funktioniert der Anschluss kinderleicht, einfach über USB verbinden, DAW öffnen, Instrument auswählen und losspielen.

6. Abhörmonitore

Das sind spezielle Boxen, die designed sind, um Deine Musik möglichst originalgetreu und unverfälscht wiederzugeben. Dies ermöglicht Dir, genau den Klang in Deiner DAW abzumischen, den Du für Deinen Song möchtest. Dieser Aspekt ist absolut nicht zu unterschätzen, so "manipulieren" doch sämtliche Devices, die Du kennst, den Originalklang Deiner Musik (immer in der Absicht, den Klang zu verbessern, vergleichbar mit der Abstimmung eines Rennwagens). Dies führt allerdings in Deiner eigenen "Klangküche" zu einer verzerrten Klangdarstellung, da gewisse "Gewürze" auf jedes Essen gestreut werden. Im Endeffekt erschwert es Dir ein objektives Abhören und Mischen Deines Songs, weshalb Du Klangunabhängige Abhörmonitore brauchst, selbst wenn Du auch andere gute Boxen oder Kopfhörer hast. Tolle Abhörmonitore mit einem glasklaren Klang und einem großartigen Preis-Leistungs-Verhältnis sind die TV5-Monitore von Adam Audio, die ich auch selbst benutze.

7. DJ-/Studio-Pult (optional)

Um meinen Laptop neben meinem Audio-Interface und direkt über meinem Midi-Keyboard zu positionieren verwende ich ein DJ Pult, was ich persönlich sehr komfortabel finde.

8. Mikrofonständer

Ich verwende qualitätsvolle König&Meier-Mikrofonständer - es gibt nichts unnötigeres, als wenn während der Aufnahme der Notenständer immer tiefer sinkt, weil die Schwerkraft das schwere Kondensatormikrofon gen Erdboden zieht, was mir zuvor schon bei einigen billigeren Mikrofonständern passiert ist. Hier lieber gleich in Qualität investieren.

9. Mikrofonspinne und Pop-schutz

Der Pop-Schutz dämpft Pop- und Zischlaute bereits bei der Aufnahme, die Mikrofonspinne (Link passend zum Mikrofon von Audiotechnica, siehe oben) entkoppelt das Mikrofon von seiner Aufhängung und verhindert so Schallübertragung z.B. über den Boden.

Hast Du das nötige Equipment beisammen? Perfekt! Dann kann es losgehen mit Schritt 2, dem Aufnehmen Deines Songs. Alles dazu in meinem nächsten Blog-Artikel.

Photo Credit: © istock/Kosamtu

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