Angebot

So funktioniert's
MusicHub Angebot
MusicHub für GEMA Mitglieder
Über uns
Blog
FAQ
Jetzt registrieren
Login

Streaming-Playlists im Überblick

Welche Arten von Playlists gibt es auf den Streaming- und Download-Plattformen? Welche solltest Du im Auge behalten und wie schafft Du es, in diese Playlists aufgenommen zu werden?

Veröffentlicht am
September 12, 2022
Autor*in
Ariane Petschow
Marketing Manager

Unbegrenzte Releases, volle Unabhängigkeit!

Du behältst die volle Kontrolle, alle Freiheiten und Deine Rechte – und das für nur 5 € im Monat.

Mehr erfahren

Das Playlist-Universum auf den Streaming-Plattformen scheint endlos. Manche Playlists werden von Nutzer*innen erstellt, manche von Künstler*innen, andere von den Plattformen selbst oder sogar von Algorithmen. Woher sollst Du als Künstler*in also wissen, welche Playlists für Dich relevant sind? In diesem Artikel erklären wir Dir die verschiedenen Arten von Playlists und welche davon Du auf Deinem Radar haben solltest, um Deine Musik zu promoten. 

1. Personalisierte bzw. Algorithmus-basierte Playlists

Personalisierte Playlists basieren auf Algorithmen und sind daher für jede*n Hörer*in individuell. Sie werden automatisch erstellt und berücksichtigen, was Hörer*innen bisher gehört, gelikt, geteilt und zu anderen Playlists hinzugefügt haben, aber auch, welche Tracks sie übersprungen haben. Diese durchdachten Algorithmen, die von echten Menschen entworfen wurden, vergleichen auch die Hörgewohnheiten mit denen anderer Menschen mit einem ähnlichen Geschmack. Sie basieren also auf dem einzigartigen Geschmack der Hörer*innen und können nicht direkt von Dir als Künstler*in beeinflusst werden. Dennoch gilt: Je mehr Follower*innen Du hast, umso mehr wirst Du auf diesen Playlists landen. Daher rühre ordentlich die Werbetrommel zu Deiner Musik und sprich darüber, wann und wo immer Du kannst - z.B. in Deinen Social-Media-Kanälen.

2. Redaktionelle bzw. Editorial Playlists

Bei den führenden Streaming- und Download-Plattformen gibt es sogenannte Playlist-Kurator*innen. Das sind Expert*innen, die Playlists passend zu verschiedenen Genres, Stimmungen, Aktivitäten oder Vibes erstellen und mit Blick auf ein bestimmtes Publikum passende Songs auswählen. Sie verlassen sich dabei auf ihren großen Erfahrungsschatz und ihr Gespür für die Vorlieben und Gewohnheiten der Hörer*innen. Redaktionelle Playlists können teilweise zusätzlich mit unterschiedlichen Tracks für Nutzer*innen personalisiert werden. Auf Spotify erkennst Du kuratierte Playlists an dem Spotify-Logo auf dem Vorschaubild der Playlist. Wenn Du in eine der redaktionellen Playlists von Spotify aufgenommen wirst, erhältst Du einen personalisierten Link, den Du mit Deinen Fans teilen kannst. Der Link dient dazu, dass Hörer*innen, die darauf geklickt haben, Deinen Track für die nächsten 24 Stunden ganz oben in der Playlist sehen. Du solltest Dich aber nicht allein darauf verlassen, von Playlist-Kurator*innen entdeckt zu werden. Du kannst Deine Musik auch aktiv vorschlagen (sogenanntes Pitchen), um in redaktionelle Playlists aufgenommen zu werden. Der Prozess zum Pitchen ist allerdings bei jeder Plattform anders. Wie das Playlist Pitching auf Spotify funktioniert, erfährst Du im Artikel zu "Spotify Editorial Playlists". 

3. Playlists von Hörer*innen bzw. User Playlists

Auch Hörer*innen können natürlich eigene Playlists mit Tracks erstellen, die ihnen besonders gefallen. Dabei können sie zum Beispiel die verschiedenen Musik-Genres, die sie gern hören, gruppieren. In der Streaming-Welt gibt es Millionen von Playlists, die von Hörer*innen erstellt wurden. Einige von ihnen sind sehr erfolgreich und haben hohe Follower*innen-Zahlen. Daher können auch User Playlists ein attraktiver Ort für Deine Musik sein. Als Künstler*in kannst Du nicht direkt beeinflussen, welche Musik andere Leute zu ihren persönlichen Playlists hinzufügen (aber natürlich kannst Du sie einfach direkt fragen). Außerdem kannst Du eine Menge davon lernen. Playlists, die von Hörer*innen erstellt wurden, sind eine wunderbare Möglichkeit, Deine Fans zu verstehen, z.B. wie Deine Musik bei ihnen ankommt und wie Deine Reichweite wächst. Und je öfter Du auf diesen Playlists landest, desto wahrscheinlicher ist es, dass Deine Musik von Kurator*innen oder dem Algorithmus ausgewählt wird. Musik von anderen Künstler*innen, die Deiner Musik ähnelt, kann Dir ebenfalls helfen, Deine Reichweite zu vergrößern. Wenn Hörer*innen Deine Musik zu einer Playlist hinzufügen, werden automatisch Empfehlungen generiert, die auch Deine Musik enthalten können.

4. Künstler*innen-Playlists

Natürlich hast Du auch die Möglichkeit, Playlists mit von Dir ausgewählten Tracks anderer Künstler*innen, aber auch mit Deinen eigenen Tracks zu erstellen und zu teilen. Auf einigen Plattformen kannst Du Deine Playlists auf Deinem Künstler*innen-Profil präsentieren - auf Spotify heißt das zum Beispiel "Artist Pick". Auf diese Weise kannst Du Deinem Publikum zeigen, welche Musik, Genres und Künstler*innen Du selbst magst und Empfehlungen geben. Das gleiche können natürlich auch andere Künstler*innen für Dich tun. Deshalb empfiehlt es sich immer, Dich mit anderen Künstler*innen zu vernetzen (z.B. in unserer MusicHub-Community). Du kannst auf Deinem Künstler*innen-Profil auch Playlists hervorheben, die von anderen erstellt wurden - z.B. Playlists, zu denen Deine Musik hinzugefügt wurde. Unabhängig davon, was Du selbst erstellst oder hervorhebst, ist es immer empfehlenswert, alle Deine Inhalte auf Deinen Künstler*innen-Profilen aktuell zu halten und auch Deine Auswahl bzw. Empfehlungen anderer Künstler*innen regelmäßig anzupassen. 

Ob von Hörer*innen, Kurator*innen, Algorithmen oder Dir selbst erstellt: Playlists sind eine großartige Möglichkeit, Deine Musik noch bekannter zu machen und Dein Publikum stetig zu vergrößern.

Du möchtest weitere Tipps, wie Du Deine Musik promoten kannst? Dann schau doch mal in diesen Artikel zu DIY-Musik-Promotion.

Weitere Artikel