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Mentale Gesundheit & Community Empowerment unter Musiker*innen

Erfahre mehr über Ideen und Strategien, wie Du als DIY-Musiker*in für Deine mentale Gesundheit sorgen kannst.

Veröffentlicht am
September 20, 2022
Autor*in
Ariane Petschow
Marketing Lead

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Mentale Gesundheit? Was bedeutet das eigentlich? Und warum sprechen so wenige Menschen darüber? Glücklicherweise öffnen sich gerade in der Musikbranche immer mehr Menschen – Musiker*innen wie Musikindustriepersönlichkeiten – und teilen ihre eigenen Erfahrungen, Gedanken und Erwartungen an sich selbst und die Musikindustrie (auch Ich wurde zu diesem Thema interviewt - das Video dazu findest du weiter unten). In diesem Artikel möchten wir das Bewusstsein für psychische Belastungen und Ursachen unter Musiker*innen stärken und Dir Ideen an die Hand geben, wie Du einen besseren Umgang damit finden kannst, um Deine mentale Gesundheit zu schützen.

Bitte beachte: Dieser Artikel soll Dir Vorschläge an die Hand geben, wie Du Dich als Musiker*in selbst bestärken kannst. Es handelt sich hierbei um keinen medizinischen Rat. Wenn Du professionelle Hilfe, benötigst, wende Dich bitte unbedingt an offizielle Beratungsstellen, Verbände, Psycholog*innen oder Ärzt*innen.

Die Situation für Musikschaffende

Im Leben eine*r Musiker*in gibt es sicher viele Höhepunkte, aber häufig machen auch Tiefpunkte und Rückschläge einen großen Teil der Musikkarriere aus. Die Pandemie hat Live-Auftritte über Nacht verschwinden lassen, die persönliche Zusammenarbeit im Studio erschwert, Künstler*innen und Musikindustriepersönlichkeiten finanziellen Schaden zugefügt und sie von ihrem sozialen Umfeld isoliert.

Abgesehen von dieser unvorhergesehenen Lebensveränderung führt auch die Omnipräsenz von sozialen Medien und der Hang zum ständigen Vergleich mit anderen oft zu ungesundem Perfektionismus – vor allem unter Musiker*innen, die ihre Musik unabhängig und selbstständig produzieren, veröffentlichen und promoten möchten. Nicht wenige überarbeiten sich bis zum Burn-out, um unrealistischen Erwartungen an das Leben als Musiker*in und Musikindustrie-Konventionen gerecht zu werden. Das ständige Gefühl, nicht gut genug zu sein und sich noch mehr anstrengen zu müssen, ist da fast vorprogrammiert. Das Empfinden, dass andere ihren Traum leben, "ich aber nicht", wird zusätzlich durch allgegenwärtige Posts genährt, in denen über herausragende Leistungen und ein schillerndes Musiker*innenleben anderer berichtet wird. Psychische Belastungen und Beeinträchtigungen der mentalen Gesundheit entstehen dadurch sehr häufig.

 

DIY-Musiker*innen – zwischen Unabhängigkeit und Überlastung

Wir dürfen uns nichts vormachen: Vor allem DIY-Musiker*innen sind oft überlastet. Viele von ihnen tragen zu viele Hüte und müssen von Musikproduktion über Release-Strategie und Promotion bis zum Rechtemanagement, Buchhaltung, Booking und Tour Management vieles oder sogar alles allein machen. Dass sich Musikschaffende dabei überarbeiten, ist fast vorprogrammiert – vor allem, weil viele von ihnen (noch) keine hauptberuflichen Musiker*innen sind und noch andere Verpflichtungen haben. Auch ohne den Vergleich mit anderen ist der Drang, die eigene Musik zu perfektionieren, Höchstleistungen zu erbringen und die Fans mitzureißen, für viele sehr groß. Der Wunsch nach Anerkennung, „es zu schaffen“ und das Publikum zufrieden zu stellen, überschattet und unterdrückt bei vielen Musiker*innen den Schaden, den sie sich und ihrer mentalen Gesundheit potentiell damit zufügen.

Wenn Du merkst, dass Du überlastet bist und nicht mehr weißt, wie Du vorankommen und alles schaffen sollst, nimm Dir die Zeit, um zu schauen, was Du wirklich gerade unbedingt machen musst. Überlege Dir, was Deine Ziele sind und was Erfolg eigentlich für Dich bedeutet. Ist es wirklich Dein persönliches Ziel, groß rauszukommen? Oder lebt die Musikindustrie Dir das eventuell nur vor? Muss Deine Tour wirklich 10 Standorte umfassen? Muss Dein Album in 2 Monaten fertig sein oder kannst Du Dir mehr Zeit geben? Musst Du täglich etwas in den sozialen Medien teilen? Versuche Deine Aktivitäten bedacht etwas herunterzuschrauben, wenn Du merkst, dass Du nicht alles oder nur unter widrigen Bedingungen schaffen kannst. Schau auch, was Du vielleicht abgeben kannst oder an welchen Stellen, Du Dir zumindest Unterstützung holen kannst. Manchmal lohnt es, lieber weniger zu machen, dann aber richtig, sodass Du langfristig auch mit dem Ergebnis zufrieden bist und nicht Gefahr läufst, Dich völlig zu überarbeiten. Außerdem hilft es, wenn Du Dich erstmal auf die Dinge fokussierst, die Dir Spaß machen und in denen Du Dich kreativ ausleben kannst. Möchtest Du Dich mehr aufs Musik machen selbst konzentrieren, findest Du zahlreiche Tools und Plattformen, mit denen Du Deine Arbeitsabläufe optimieren und Dir Zeit für Kreatives freischaufeln kannst. 

 

Musikindustriekonventionen: Diktieren sie wirklich Deinen Weg?

Wie schaffst Du es, Dich langfristig durch die Musikindustrie zu navigieren, ohne Dich zu überlasten? Du solltest erstmal hinterfragen, ob Du wirklich mit den ganz großen Partner*innen zusammenarbeiten möchtest oder musst. Ist es für Dich förderlich, Dich noch mehr Druck von außen auszusetzen, oder gibt es vielleicht Partner*innen, die Dir helfen, eine nachhaltige Karriere in Deinem Tempo aufzubauen und Dich zu unterstützen, statt Dich dazu zu bringen, Dich selbst zu überschlagen. Hinterfrage aktiv, ob der Weg von anderen auch Dein Weg ist. Willst und musst Du Dich dem Druck aussetzen, Verträge zu erfüllen und regelmäßig Releases abzuliefern? Oder möchtest Du lieber unabhängig bleiben und jederzeit selbst entscheiden können? Nimm Dir die Zeit, Deine Ziele individuell für Dich zu definieren und überlege Dir, wie Du sie auf Deine Art erreichen kannst. So machst Du Dich weniger abhängig von anderen. Sicherlich ist die Musikindustrie an vielen Stellen immer noch ein hartes Pflaster. Dennoch hast Du heutzutage mit DIY-Plattformen & Co. viel mehr Möglichkeiten, selbst zu bestimmen und zu gestalten, was Dein Weg ist und wie Du ihn gehst.


Gemeinsam stark durch Community-Empowerment

Unterstützung findest Du auch oft in Communities. Schaue Dich aktiv um, ob Dir vielleicht andere Musiker*innen helfen können, die z.B. mehr Erfahrung im Bereich Promotion haben als Du. Im Gegenzug kannst Du ihnen vielleicht mit der Musikproduktion helfen, wenn darin Deine Stärke liegt. Generell solltest Du andere Musiker*innen eher als Gleichgesinnte und mögliche Unterstützer*innen sehen, statt als Konkurrent*innen. Denn vor allem Perfektionismus und der permanente Vergleich mit anderen Musiker*innen befeuern Druck und Unzufriedenheit. Aber ist es wirklich so, dass andere ein perfektes Musiker*innen-Dasein haben und Du nicht? Oft hilft es, zu hinterfragen, ob Social Media wirklich die Realität abbilden? Würdest Du nicht auch eher Deine Erfolge und schönen Erlebnisse in den sozialen Medien teilen und nicht Deine schwachen Momente? Und haben es andere Musiker*innen wirklich „ganz easy“ nach oben geschafft? Vielleicht kannst Du Dich sogar mal mit erfolgreicheren Künstler*innen austauschen und sie nach ihren Erfahrungen fragen. Mit Sicherheit hat jede*r Musiker*in neben Höhen auch viele Tiefen durchgemacht. Nicht nur die schönen Seiten anderer Musiker*innen-Karrieren zu sehen, kann Dir vielleicht helfen, Dich selbst auch nicht mehr so kritisch zu sehen und Dir mehr Zeit und Pausen zu geben. Vielleicht kannst Du Dir außerdem Tipps holen, wie andere DIY-Musiker*innen mit Rückschlägen umgegangen sind. Wenn andere Leute Dir weniger perfekt erscheinen (denn der Spruch „Nobody’s perfect“ stimmt nun mal), kannst Du vielleicht auch bei Dir selbst schauen, ob Deine Tracks wirklich noch mehr Feinschliff brauchen oder bereits gut sind, oder ob Du wirklich so viele Tracks schreiben und produzieren musst, um den einen perfekten zu finden. 

Du weißt nicht, wie Du Dich mit anderen Musiker*innen austauschen sollst, wo Du die findest, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und vor allem, wie Du Dich ihnen öffnen sollst? Es gibt zahlreiche Musik-Communities, in denen Du Künstler*innen findest, die in ähnlichen Situationen sind wie Du. Vielleicht macht es Sinn, Dich in Communities zu Deinem Genre umzuschauen, oder in Communities, in denen viele DIY-Musiker*innen vernetzt sind. Schau gern auch mal in unserer MusicHub-Community vorbei. Außerdem gibt es einige Online-Gruppen und lokale Meet-ups speziell für Musiker*innen zum Thema „Mental Health“, in denen Du Deine Gedanken teilen und von den Erfahrungen anderer lernen und profitieren kannst. Keine Angst, das sind meistens keine „Selbsthilfegruppen“, sondern eher offene Austauschplattformen. Außerdem gibt es Verbände (z.B. den MiM-Verband), die Dich mit Beratung unterstützen können, Deine mentale Gesundheit wieder auf stabile Pfeiler zu stellen und vor allem dabei helfen, sie zu priorisieren und Dich selbst wieder mehr in Einklang mit Dir selbst zu bringen.

 

Öffne Dich zunächst Dir selbst und dann gegenüber anderen

Die Angst, sich anderen zu öffnen, ist verständlicherweise groß. Vielen fällt es schon schwer, sich erstmal sich selbst gegenüber zu öffnen und sich Probleme und Sorgen einzugestehen. Das ist ein schwerer Schritt und kann viel Kraft kosten. Was stimmt nicht mit mir? Warum bin ich oft so niedergeschlagen und energielos? Bin ich psychisch krank? Solche Fragen können für noch mehr Verunsicherung sorgen. Vor allem, weil die Gesellschaft genau diese Fragen immer noch oft tabuisiert und mentale Probleme als etwas Schlechtes stigmatisiert – auch wenn es hier bereits einige positive Entwicklungen gibt. Aber es gibt keinen Grund, sich für mentale Schwierigkeiten und Belastungen zu schämen oder sich zu verstecken. Selbst eine psychische Erkrankung ist nichts, über das man nicht reden darf oder sollte. Im Gegenteil: Indem Du Dich mit Deinen Gedanken und Empfindungen befasst und darüber redest, zeigst Du Dir und anderen, dass Du Dich selbst und Deine Gesundheit priorisierst und wertschätzt. Ein offener Umgang mit mentalen Problemen oder sogar psychischen Erkrankungen ist eher ein Zeichen von Stärke. Du akzeptierst nicht einfach, dass es Dir nicht gut geht, sondern indem Du Dich mit Deinen Sorgen, Ängsten und Problemen auseinandersetzt, arbeitest Du daran, dass es Dir besser geht. Wenn Du diesen Schritt getan hast, ist es vielleicht auch an der Zeit, Dich anderen zu öffnen.

Glaub mir: Es kann so befreiend sein, sich langsam und bedacht gegenüber anderen zu öffnen. Ich selbst war erstaunt, wie viele Menschen, denen ich mich anvertraut habe, meine Probleme und Sorgen verstehen und dann mit mir geteilt haben, dass es ihnen ähnlich geht. Reden tut gut und ein offenes Ohr umso mehr. Gleichzeitig können wir Verständnis für unsere Situation und unser Verhalten schaffen, wenn wir Menschen erklären, warum wir gerade zu kämpfen haben. Und wir können auch etwas über andere Menschen lernen, z.B. dass auch ihr Leben nicht so perfekt ist, wie wir es z.B. in den sozialen Medien wahrnehmen. Außerdem hilfst Du mit Sicherheit auch den Menschen, denen gegenüber Du Dich öffnest, denn auch sie erfahren so, dass sie nicht allein sind, wenn sie ähnliche Erfahrungen gemacht oder ähnliche Gedanken und Probleme haben. Wie soll ich so ein Thema ansprechen, fragst Du Dich vielleicht? Es gibt dafür nie einen richtigen oder falschen Zeitpunkt. Frag doch einfach mal Deine Musikkolleg*innen, ob sie mal Lust auf einen offenen Austausch zu Euren Erfahrungen haben. Dann kannst Du das Thema über Eure gemeinsame Leidenschaft für die Musik angehen und über Deine Erfahrungen sprechen und nach Rat fragen.

Manche Menschen verfolgen auch den Ansatz, dass sie sich nur mit positiven Menschen umgeben möchten. Aber was bedeutet das? Und bist Du dann selbst nicht positiv? Ich denke, jeder Mensch trägt beides in sich, positives wie negatives, und genauso sind auch unsere Gedanken und Gefühle mal positiv, mal negativ gestimmt. Besser ist es, sich mit Menschen zu umgeben, die Dich verstehen, unterstützen und bestärken. Wenn Du Deine persönlichen Gedanken, Empfindungen und Erfahrungen teilst, sei Dir aber immer bewusst, dass nicht jede*r immer empfänglich für all Deine Gedanken ist. Dosiere mit Bedacht, mit wem Du wie viel teilst, denn Du weißt nie, in welcher Situation Deine Mitmenschen stecken und ob Du sie vielleicht triggerst oder überforderst. Daher taste Dich lieber langsam heran, wem Du Dich wie öffnen kannst. Wenn ihr gemeinsame Interessen habt und generell auf einer Wellenlänge seid, wird es Dir leichter fallen, Dich zu öffnen und Dein Gegenüber ist vielleicht auch empfänglicher für Deine Gedanken.

 

Verarbeitung in der Musik

Keine Gedanken und Gefühle existieren im Vakuum. Alles, was wir tun, bedingt sich und viele Menschen, auch viele Musiker*innen, bringen bereits Ängste und Sorgen aus ihrem Privatleben in die Musik mit. Viele Musiker*innen verarbeiten gerade dunkle Gedanken oft in ihrer Musik und in ihren Songtexten. Dir alles von der Seele zu schreiben und in Songs zu verpacken, kann so befreiend sein. Denn auch dadurch öffnest Du Dich anderen und „sprichst“ über Deine Gedanken. Du tust außerdem nicht nur Dir selbst einen Gefallen: Auch unter Deinen Hörer*innen gibt es sicher viele Menschen, die sich mit Deinen Texten und den darin geschilderten Erfahrungen und Gedanken identifizieren können. Damit hilfst Du auch ihnen auch bei der Verarbeitung ihrer Probleme und gleichzeitig kann Dir auch das Feedback Deiner Fans, dass Deine Musik ihnen hilft, gut tun und Dir wiederum zeigen, dass Du nicht allein bist.

 

Warte nicht, bis es zu spät ist!

Nicht immer führen mentale Belastungen zu einer psychischen Erkrankung. Je länger wir unsere mentale Gesundheit aber ignorieren, umso mehr riskieren wir, dass sie z.B. in einer depressiven Episode oder einer länger dauernden Erkrankung resultieren. Andersherum können bestehende Belastungen, die wir länger mit uns herumtragen, uns anfälliger für Rückschläge und Krisensituationen machen. Wenn Du das Gefühl hast, Deine mentalen Probleme dauern an oder Du befindest Dich in einer Krise, wende Dich an eine enge Vertrauensperson oder an ein Netzwerk, Verbände, oder Ärtz*innen und Psycholog*innen, die Dir professionelle Unterstützung und Hilfe leisten können.

 

Gemeinsam können wir das Stigma brechen

Noch ein paar Gedanken zum Abschluss: Mentale Gesundheit meint per se nichts Positives oder Negatives. Es geht vielmehr darum, auf die mentale Gesundheit zu achten und dafür zu sorgen, dass wir mental gesund bleiben oder es wieder werden. Über die eigene mentale Gesundheit und psychische Belastungen zu reden, macht uns nicht zu „Verrückten“ oder „Geisteskranken“. Genauso wenig „jammern“ wir nur. Niemand sollte heute mehr hören, dass „jede*r mal traurig ist“, wir uns „nur aufraffen müssen“, wenn wir in einer persönlichen Krise stecken. Deshalb sollten wir gemeinsam mehr Aufmerksamkeit für das Thema „Mental Health“ schaffen, das Stigma verringern und unsere mentale Gesundheit zur Priorität machen. Über Belastungen, Probleme, Rückschläge und persönliche Krisen zu sprechen, sollte kein Tabuthema mehr sein. 

Wir von MusicHub möchten unseren Beitrag dazu leisten, zu normalisieren, darüber zu reden, dass z.B. die Arbeit, das Musiker*innen-Dasein oder eben eine weltweite Pandemie, unsere mentale Gesundheit beeinträchtigen können. Wir sollten alle die Hand heben und stopp sagen können (auch zu uns selbst!), wenn wir bemerken, dass uns etwas mental nicht guttut, oder sogar Schaden zufügt. Auf der anderen Seite geben wir unsere Persönlichkeit, unsere individuellen Erfahrungen, Sorgen oder Ängste, nicht an der Haustür ab, wenn wir uns der Arbeit oder Musikkarriere widmen. Alles, was wir tun, fühlen, denken oder erfahren, bedingt sich und keine Erfahrung existiert in einem Vakuum.

Auch Du kannst Deinen Mitmenschen helfen, Stereotypen über Bord zu werfen. Zeig ihnen, dass mentale Probleme oder psychische Erkrankungen menschlich sind und nichts sind, über das wir schweigen müssen.

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Photo Credit: © istock/diego_cervo

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